Betriebsportrait Henkel Malerblatt Wissen

Dr. Carl-Heiner Schmid

Die Chancen-Gesellschaft. Mut zum Aufstieg in Deutschland. Das ist der Titel eines Buches von Rainer Nahrendorf in dem 15 Vordenker porträtiert werden. Einer der Porträtierten ist der Malermeister Dr. Carl-Heiner Schmid.

Zweite Auflage! Das ist schon ein großes Kompliment, wenn es um Bücher geht und es bedeutet nichts anderes, als das hier: Die erste Auflage ist vergriffen, also komplett ausverkauft. Bei Sachbüchern kommt das nicht gar zu häufig vor. Bei dem Werk von Rainer Nahrendorf war das aber so. Das langjährige Mitglied der
Chefredaktion des Handelsblattes hatte sich also die richtigen Köpfe ausgesucht, die er vorstellt und deren Werdegang er beleuchtet. Unter den 15 orträtierten
sind beispielsweise Hans-Olaf Henkel, Andrea Nahles, Prof. Dr. Ulrike Detmers, Bodo Hombach sowie der Malermeister und Diplomkaufmann Dr. Carl-Heiner Schmid vom größten Malerbetrieb Europas, Heinrich Schmid.
Im seinem Vorwort zitiert der Autor Erich Kästner: „Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.“ Die Porträtierten scheinen genau das gemacht zu haben. Charakterisiert werden sie folgendermaßen: „Die in diesem Buch porträtierten Vorbilder sind Aufsteiger. Sie sind entweder im Vergleich zu der Berufs-, Bildungs- oder Einkommensposition der Eltern (Generationenmobilität) aufgestiegen oder haben sich während ihrer Berufslaufbahn nach oben gearbeitet, ihr Einkommen oder ihren Status verbessert (Karrieremobilität).
Es gibt wohl keine Führungskraft aus der Malerbranche, die die Malerwerkstätten Heinrich Schmid nicht kennt und nur wenige, die noch nichts von deren Vordenker, Dr. Carl-Heiner Schmid, hörten. Der Alleingesellschafter der Unternehmensgruppe Heinrich Schmid wird von Rainer Nahrendorf so beschrieben: „Carl-Heiner Schmid ist eine charismatische, willens- und überzeugungsstarke Persönlichkeit.“ Dass die Schmids in der fünften Generation Maler sind, auch das ist zu lesen. Und dass zu Hause Anstand wie auch Bescheidenheit wichtige Tugenden waren, doch mit Lob im schwäbischen Sinne gegeizt wurde: „Nichts gesagt ist
gelobt genug.“
Als sein Vater im Betrieb klagt, dass es im Malerhandwerk keine Führungskräfte gebe, will und kann er ihm das Gegenteil beweisen. Über regelmäßige Verkaufstrainings an der Meisterschule Stuttgart gewinnt er Nachwuchskräfte, die sich zudem zu wichtigen Multiplikatoren entwickeln: „Ein Guter stellt
Gute ein, ein – mit handwerklichem Verlaub gesagt – Arsch Ärsche.“ Auch an „handwerkstypischen Kraftausdrücken Kraftausdrücken“ mangelt es dem promovierten
Unternehmer nicht, der sich selber so sieht: „Im Herzen Malermeister, im Kopf Diplomkaufmann.“ Carl-Heiner Schmid kann aber nicht nur ab und zu austeilen, sondern auch einstecken: „Ich habe hohe Nehmerqualitäten. Misserfolge fordern mich heraus. Geht nicht, gibt es für mich nicht.“ Wenn er Fehler macht und auch einmal Niederlagen hinnehmen muss, dann erwachen in ihm zusätzliche Kräfte: „Meine Antwort heißt dann: Jetzt erst recht.“
Rainer Nahrendorf entdeckte bei seiner Recherche auch die regelmäßigen Kolumnen „Zur Sache“ in der Hauszeitung von Heinrich Schmid, „HS-Report“: „Viele zeichnen sich durch eine originelle Mischung aus Lebensphilosophie und unternehmerischem Klartext aus.“ Seit Jahren liegt der „HS-Report“ jeder Ausgabe des Malerblatts bei.

Ulrich Schweizer
Quelle: Malerblatt 09/2011

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