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Umwelt- und verantwortungsbewusster Malerbetrieb

Betrieb & Markt
Nachhaltigkeit sichtbar machen

Umwelt- und verantwortungsbewusster Malerbetrieb
Foto: Adobe Stock/Brian Jackson

Umwelt- und verantwortungsbewusster Malerbetrieb – und keiner weiß es? Still und leise sind Malerbetriebe als Klima- und Umweltschützer unterwegs und leben soziale Verantwortung. Wie schärft man das eigene nachhaltige Profil und macht es nach außen sicht- und wahrnehmbar?

Autor: David Recker

Die umweltbewusste Klientel ist auch für den Maler inzwischen zu einer ansehnlichen und anspruchsvollen Käufergruppe herangewachsen, die unter dem Namen LOHAS  geführt wird. LOHAS bedeutet „Lifestyle of Health and Sustainability“ und meint einen Lebensstil oder Konsumententyp, der durch sein Konsumverhalten und gezielte Produktauswahl Gesundheit und Nachhaltigkeit fördern will – und dabei bereit ist, gutes Geld für ein gutes Gewissen und nachhaltiges Prestige zu bezahlen. Häufig handelt es sich um Personen mit überdurchschnittlichem Einkommen. Diese Konsumenten mögen beispielsweise Natur- und Outdoor-Urlaube, kaufen in Bioläden ein und zeigen sich als Liebhaber von Wellness-Angeboten. Sie lehnen die Schnäppchenjäger-Mentalität strikt ab – und sind somit genau die Kunden, die man sich auch als Handwerksbetrieb wünscht. Tatsächlich haben Maler und Lackierer vieles auf ihrer Leistungspalette, was diesem Konsumententyp gefällt. Doch gerade bei dieser Zielgruppe kommt es auf mehr als die pure Leistung an. Wie das Ergebnis entsteht, ist mindestens genauso entscheidend für diese anspruchsvolle Klientel.

Umwelt- und verantwortungsbewusster Malerbetrieb

Schon das Standard-Leistungsspektrum eines Maler- und Lackiererbetriebs enthält viele wichtige Bausteine, die Menschen mit ökologischem Lebensstil und einem designorientierten Lifestyle interessieren. Will man die LOHAS ansprechen, gehört neben dem Pflichtprogramm auch noch die Kür dazu. Zum Beispiel Kompetenzen bei ökologischen und wohngesunden Farben sowie wasserbasierten Lacken. Dasselbe gilt für Putze, z. B. auf Kalkbasis, sowie wertige und nachhaltig hergestellte Wand- und Bodenbeläge. Wichtig für diese Kunden ist, dass sie schon am Leistungsangebot des Handwerkers erkennen, in Sachen Umweltschutz und Design mit Besonderheiten rechnen zu können. Nehmen Sie Ihr nachhaltiges Leistungsangebot deshalb prominent auf Ihrer Website auf und stellen Sie es explizit auch in Werbemitteln wie Broschüren, Anzeigen und auf Ihrer Facebook- oder Instagram-Seite vor. Mindestens so zentral wie eine hochwertige Ausführungsqualität ist im Angebotsbereich die Qualitätsberatung in jeder Hinsicht. Nicht vergessen: Diese Kunden sind anspruchsvoll. Planen Sie deshalb auf jeden Fall ein, mit attraktiven Referenzpräsentationen und Mustern bei diesen Auftraggebern zu erscheinen. Können Sie diese Bauherren zur Beratung in Ihren eigenen, attraktiv gestalteten Ausstellungsräumlichkeiten empfangen – noch besser!

Der nachhaltige Auftritt

Ein sauberer, freundlicher und stets kundenorientierter Auftritt von Chef/-in und Mitarbeitenden auf der Baustelle ist bei allen Kunden wichtig. Bei LOHAS-Konsumenten müssen Sie bei diesen weichen, aber entscheidenden Faktoren noch eine Schippe drauflegen. So gern dieser Kundentyp Geld ausgibt, so geizig wird er mit Weiterempfehlungen oder neuen Aufträgen, wenn Mitarbeiter auf der Baustelle muffig sind, Verschmutzungen hinterlassen oder sich anderweitig danebenbenehmen. Und natürlich sollten Sie, bevor Sie sich auf die LOHAS fokussieren, Ihr grundsätzliches Firmenerscheinungsbild – Logo, Geschäftspapiere und Werbemittel – genau inspizieren: Spiegelt Ihr werblicher Auftritt Werte wie Nachhaltigkeit, Gestaltungskompetenz und Modernität auch wieder?

Werbliche Kommunikation

Vertrauenswürdigkeit, Transparenz, gesicherte Herkunft, kurze Transportwege sowie Gesundheitsverträglichkeit und soziale Verantwortung sind die Argumente, mit denen Sie hier arbeiten sollten. Auf der Leistungsebene und in Sachen Ökologie, weil Sie die Malerarbeiten direkt vor Ort ausüben, über die Materialien Bescheid wissen und dem Kunden hier die gewünschte Transparenz lückenlos bieten können. Und auf der sozialen Ebene, weil das Handwerk seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angemessene Arbeitsbedingungen bietet, Jugendliche ausbildet und in vielen weiteren Bereichen seinen gesellschaftlichen Pflichten nachkommt. Konkret kann das so aussehen, dass ein Handwerksbetrieb statt der gewöhnlichen allgemeinen Anzeige mit der Aufzählung seiner Dienstleistungen eine Imageanzeige schaltet, in der er die ethische Qualität seiner Arbeit bewirbt, z.B.. „Wieder fünf Lehrlinge ausgebildet“ oder „Tausende Tonnen Altlacke von Heimwerkern landen auf dem Haushaltsmüll. Bei uns nicht ein Gramm“

Die nachhaltigen Extras

Denken Sie darüber nach, wie Sie selbst Umweltbelastungen vermeiden können – und das über das übliche Maß hinaus. Sie nutzen bereits nachhaltige Energieressourcen im Betrieb oder erzeugen sie gar per Solartechnik, Holzpellet-Heizung oder Wärmepumpe selbst? Ihr Auszubildender erledigt kleine Besorgungen bereits mit dem Firmenfahrrad inklusive einem mit Firmenlogo beschrifteten Anhänger? E-Autos gehören zu Ihrer Flotte? Ihr Firmendach ist begrünt und auch sonst praktizieren Sie vorbildliche Regenwassernutzung? Entsorgung und Recycling lösen Sie auf der Baustelle und in der Werkstatt mustergültig? Machen Sie Ihre nachhaltigen Maßnahmen immer wieder zum Thema. Berichten Sie darüber auf Ihrer Website, auf Ihren Social-Media-Kanälen oder starten Sie damit sogar eine klassische Werbeoffensive mit einem gedruckten Flyer. Weiter betonen können Sie Ihr umweltbewusstes, verantwortungsvolles Handeln mit vielen Kleinigkeiten. Ihre Firmenwerbemittel sind durchweg auf nachhaltig erzeugten Papieren gedruckt. Ihre Werbegeschenke kommen aus der Region, unterstützen damit lokale Wirtschaftskreisläufe und sind etwas Besonderes. Es gibt nur eine wesentliche Voraussetzung dafür: Sie als Betriebsinhaber/-in müssen hundertprozentig dahinterstehen. Dann können Sie eigene Werte und Vorlieben zu einem guten Geschäft mit den „Guten mit dem Geld“ machen.

Mehr zum Thema Nachhaltigkeit:
www.malerblatt.de


Kontakt

David Recker

Postfach 1640

48005 Münster

Tel. 0251 7188-759

Fax 0251 7188-53395

marketingunterstuetzung@brillux.de

www.brillux.de/service/marketingunterstuetzung

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