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Gertrud-Luckner-Schule

Der Sandsteinbau der Gertrud-Luckner- Gewerbeschule hat rund zwanzig verschiedene Fensteraufmaße.

Durchblick bewahren

Maria-Luise Sienert ist erleichtert. Drei ihrer Gesellen sollten Anfang Juli wie jeden Tag seit Monaten an den Holzfenstern der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule in Freiburg (Breisgau) weiterarbeiten. Aber auch heute regnet es und ein Weiterkommen am eigentlich vorgesehenen Bauabschnitt fällt wortwörtlich ins Wasser. Die Außenseiten von rund 320 großen Holzisolier- und Verbundglasfenstern (insgesamt mehr als 1.000 Quadratmetern Fläche) arbeitet die felber Malerfachbetrieb GmbH aus Hartheim hier seit dem vergangenen Jahr auf.

Gute Beratung zahlt sich aus

Gearbeitet wird teils von innen, teils von außen, wofür am denkmalgeschützten Gebäude von 1902 große Gerüste errichtet wurden. Die Fensterrenovierung war seitens der Denkmalschutzbehörde mit pigmentiertem Leinöl-Standöl ausgeschrieben. Zusammen mit dem regionalen Sikkens-Verkaufsberater Michael Pfeffinger verständigte man sich jedoch auf alternative Bemusterungen mit einem wasserbasierten, geruchsarmen Fensterlack für begrenzt maßhaltige und maßhaltige Holzbauteile im Außenbereich. „Dieser Lack hat ein ganz spezielles, patentiertes System von drei optimal aufeinander abgestimmten Bindemitteln und somit zahlreiche Vorteile, wie etwa die perfekte Kombination von langer Offen- und kurzer Trockenzeit“, erläutert Lackspezialist Michael Pfeffinger. Nach dem Schleifen der Fenster wurden rohe Holzteile imprägniert. Das verwendete Material umschließt die Fasern, unterbindet das Aufquellen des Holzes und erhält es so formstabil. Anschließend folgte eine Grundierung dieser zuvor imprägnierten rohen Holzstellen. Risse und offene Hirnhölzer wurden verschlossen. Zu guter Letzt folgten Zwischen- und Schlussbeschichtung. „Das Eintopfsystem spielt hier klar seine Vorteile aus. Ob Grund-, Zwischen- oder Schlussbeschichtung – bei Rubbol BL Ventura Satin ist kein Materialwechsel nötig, alle Anstriche erfolgen aus ein und der gleichen Lackdose. Zudem sind zwei Anstriche an einem Tag möglich“, ergänzt Michael Pfeffinger.


Akribisch erfolgte nach umfangreichen Vorarbeiten die Schlussbeschichtung.

 

Vertrauen ist das Wichtigste

Nicht nur der Auftraggeber, das Gebäudemanagement der Stadt Freiburg, zeigt sich sehr zufrieden, sondern auch Maria-Luise Sienert. Seit 1997 führt sie den 1878 gegründeten Malerbetrieb. Neubauten liegen ihr nicht, ihr Steckenpferd sind hochwertige Renovierungsarbeiten. Demnächst gilt es, eine Goldtapete an die Wand zu bringen. Insofern sind ihr hochwertige Produkte immens wichtig, denn nur so kann sie ihrem Qualitätsanspruch und dem ihrer Kunden gerecht werden. „Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der Materialien ist mir das Allerwichtigste.“ Bis zum Herbst wird sie das Objekt Gertrud-Luckner-Gewerbeschule abgeschlossen haben, das eine große Referenz für ihr Unternehmen darstellt.

Malerblatt 10/2014
Fotos: Sikkens

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