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Attraktiver Fachhandel

Immer mehr Malerbetriebe nutzen ein Ladengeschäft, um Kundenkontakte zu knüpfen und Zusatzgeschäfte zu generieren. Mit einer ansprechenden Ladengestaltung und Elementen, die die Beratung erleichtern, lässt sich diese Wirkung verstärken.

Autor: David Recker | Foto: Brillux

Ein Malerbetrieb mit angeschlossenem Farbenfachhandel ist kein Fall von „sich selbst Konkurrenz machen“, sondern ein klarer Fall von „Synergieeffekte nutzen“: Ein Fachgeschäft für Malerbedarf bringt die Menschen in die persönliche Reichweite des Malermeisters, die offensichtlich Bedarf haben. Kunden, die man sonst über klassische und Online-Werbemaßnahmen suchen müsste, treten von selbst in Kontakt mit dem Fachmann.

Fachhandelskunden haben eine hohe Erwartungshaltung an ein Mehr an Beratung, Service, Atmosphäre und Betreuung. Hier muss sich ein Farbenfachhandel deutlich von dem abheben, was im Baumarkt und gar im Internethandel geboten ist. Fünf Aspekte stehen hier im Mittelpunkt:

1. Ansprechende Präsentation

Ein Fachhandelsgeschäft sollte nie dominiert sein von Selbstbedienungsregalen, sondern von genügend Raum für Inspiration. Kunden wissen meist nur, dass sie renovieren wollen und sich eine Tapete oder einen Anstrich in einem bestimmten Farbton vorstellen können. Was sie ganz sicher mitbringen, ist jede Menge Unsicherheit. Wird ihre Wunschfarbe auch zum Raum und dem Möbelstil passen? Gibt es nicht noch schönere Lösungen, von denen sie nichts wissen? Deshalb sollten neben Musterplatten mit Anstrichen, Techniken und Wandbelägen in jedem Fall auch anregende Fotos von Umsetzungsbeispielen und Farbwelten zur Grundladenausstattung gehören. Eine solche Ladenausstattung schafft zudem Atmosphäre und sollte die Wertigkeit der Leistung, die es nur hier gibt, signalisieren. Für eine übersichtliche Präsentation sorgen Ladenbauelemente, die perfekt auf Malerprodukte abgestimmt sind. Hersteller wie Brillux unterstützen hier mit modularen Systemen und Verkaufsregalen, Beratungsmöbeln und Dekorationselementen zu interessanten Konditionen.

2. Echte Beratung

Das Ass im Ärmel jedes malergeführten Farbenfachhandels ist die persönliche Beratung mit handwerklicher Expertise: Da kann kein Baumarkt und erst Recht das Internet nicht mithalten. Die Zeit und die Ideen, die man als Fachhandelsberater hier einbringt, zahlen sich in Kundentreue, Umsätzen und Zusatzgeschäften für den Malerbetrieb garantiert aus. Neben der technischen Beratung zur Wahl des richtigen Beschichtungsstoffes, Wand- oder Bodenbelags und des passenden Werkzeugs steht die Gestaltungsberatung im Fokus. Die meisten Menschen suchen einen Designlotsen, der ihre Vorstellungen und Unsicherheiten aufnimmt und sie in einem funktionierenden und faszinierenden Konzept zusammenführt. Umso anschaulicher und anregender Sie hier beraten, umso besser fühlen sich die Kunden beraten. Kollektionen, Farbmuster und eigene Musterflächen sind dabei wichtige Hilfsmittel.

3. Gelungene Emotionalisierung

Oft kommen Kunden ins Fachgeschäft, die nur eine sehr vage Vorstellung von ihren Wohn- und Lebensräumen der Zukunft mitbringen. „Irgendwie skandinavisch“ oder „edel und besonders“ oder „leicht und luftig“ wollen sie in Zukunft wohnen. Hier muss also ein Gefühl in konkrete Farbharmonien, Strukturen und Oberflächenbeschaffenheiten übersetzt werden. Äußerst hilfreich sind hier Visualisierungen von Farbwelten, um den Ideen auf die Spur zu kommen und den Kunden zu begeistern. Zu diesem Zweck hat Brillux insgesamt 20 Stilkarten geschaffen. Schnell und zielgerichtet können daraus im Beratungsgespräch entsprechende Farbideen und -kombinationen entwickelt werden.

4. Individueller, besserer Service

Ein weiterer wichtiger Grund, das Fachhandelsgeschäft zu wählen, ist: Hier werden Wünsche individuell erfüllt. Anziehungspunkt für viele überzeugte Fachhandelskunden ist beispielsweise die Farbmischanlage, in der auch kleine Mengen des Wunschfarbtons abgetönt werden und auch noch nach Jahren reproduzierbar sind. Das Besorgen ungewöhnlicher Werkzeuge, Tapeten oder Farben – selbst wenn sie nicht im Ladenprogramm sind – fällt ebenfalls in die Kompetenz des Fachhändlers und sorgt für Kundenbindung.

5. Fachmännische Unterstützung

Zu wissen, dass hinter dem Farbenfachhandel auch ein Fachbetrieb steckt, gibt dem Kunden Sicherheit. Viele Geschäfte bieten ihre fachmännische Unterstützung gezielt an. Das Aufmaß bereitet Schwierigkeiten? Der Malerbetrieb übernimmt es zum Festpreis. Wird die Wunschfarbe nicht zu dunkel herauskommen und überhaupt – ist der Untergrund dafür geeignet? Auch da bieten viele Betriebe Beratung vor Ort gegen einen Obolus an. Gern angenommen werden auch Kombipakete wie z. B., dass der Kunde die Tapetenentfernung in Eigenregie übernimmt und das Finish vom Malermeister machen lässt.

Website ist wichtig

Es schadet auf keinen Fall, das Ladengeschäft im Gespräch zu halten und die Werbetrommel zu rühren. Das beginnt bei der Firmen-Website. Bringt man hier neben einer generellen Angebotsbeschreibung auch die Namen der geführten Produktmarken unter, ergibt sich die Chance auf Neukundenkontakte. Denn die meisten Renovierungswilligen suchen gezielt danach, wo sie besondere, nur im Fachhandel erhältliche Farben, Boden- und Wandbeläge bestimmter Marken in ihrer Nähe finden können. Regelmäßige Verkaufsaktionen, die mit klassischer Anzeigen- und Direktwerbung und über das Netz publik gemacht werden, schaffen neue Kontakte und vertiefen bestehende. Das Gesamtpaket aus Präsentation, Beratung, Service und lebhaftem Marketing verstärkt die Synergieeffekte zwischen Fachhandel und Fachbetrieb deutlich – und gibt beiden den gewünschten Wirtschaftlichkeitsschub.

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