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Akurit-Dämmstoffe für das Andernacher Römerforum

Dämmstoffe
Neubau des Römerforums in Andernach

Beim Neubau des Römerforums kamen im Baukomplex und im „Historischen Garten“ verschiedene Akurit-Dämmstoffe zum Einsatz.

Autor: Ingo Jensen | Fotos: Sievert

An der Fassade der insgesamt drei imposanten Gebäude in Andernach setzten die Planer und der Bauherr, die Anne Ehl-Stiftung, auf das Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) EPS der Akurit, Premiummarke der Sievert SE für Putz- und Dämmsysteme. Als Dämmstoff kamen hier die Dämmplatten mit Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/mK zum Einsatz – in einer Stärke von 160 mm. Diese wurden mit Hilfe des Spachtel- und Klebemörtels Akurit SK leicht und dem Armierungsgewebe GF auf die Betonwand appliziert. Für die Armierung wurde eine Schichtstärke von fünf bis sieben Millimetern gewählt. Zusätzlich wurde der SK leicht auch als Oberputz aufgetragen, hier in einer abschließenden Schichtstärke von drei bis vier Millimetern und so raffiniert als Strukturputz, dass die Fassade trotz WDVS wie eine Betonoberfläche wirkt.

Akurit-Dämmstoffe setzen Akzente

„Dieser optische Akzent war dem Architekten sehr wichtig, denn so konnte der Wunsch nach einem optimalen Wärmeschutz der Gebäude genauso erfüllt werden, wie die Besonderheit der Architektur. Schließlich hat das Gebäudeensemble dank seiner exponierten Lage auch eine wichtige städtebauliche Ausstrahlung“, erklärt Oliver Kiesewetter, der verantwortliche Planungs- und Projektmanager.

In der Tat: Die drei extravaganten Turmhäuser dienen als Verbindungselemente zwischen dem Rheinufer auf der einen Seite und dem „Römer-Park“ auf der anderen Seite, der direkt an die Wohngebäude und das Hotel angrenzt und eine ganz besondere Bedeutung für Andernach hat. Schließlich wurde dort vor über 2.000 Jahren Andernach von den Römern gegründet.

In dem 3.200 m2 großen Park, der von der Stadt Andernach als „Historischer Garten“ angelegt wurde, wurden die Baustoffe von tubag, für Garten-, Landschafts- und Straßenbausysteme sowie Restaurierung eingesetzt.

Susanne Diewald, Landschaftsarchitektin, (Büro für Freiraumgestaltung) hat den Garten entworfen und gestaltet. Er gliedert sich in einen östlichen, höher gelegenen Bereich mit römischen Befunden und einen westlichen, tiefer gelegenen Bereich mit Mauerresten aus dem Mittelalter. Sichtbar wird diese Höhenentwicklung durch eine Böschung, die somit zwei Ebenen schafft. Gestalterisch betont und unterstrichen werden die historischen Elemente durch Verwendung von modernen, gradlinigen, glatten, puristisch nicht historisierenden Ausstattungselementen wie zum Beispiel Wasserbecken und einer entsprechenden Beleuchtung, welche sich so klar von den archäologischen Befunden abgrenzen.

Zu den jetzt neu erstellten Gebäuden grenzt sich der „Historische Garten“ durch eine komplett neue Nachbildung der Stadtmauer ab. Diese wird von den Trass-Werksteinmörteln TWM M2,5 und TWM-s M10 von tubag zusammengehalten. Beide Mörtel eignen sich für das Vermauern, Verlegen und Verfugen von Natursteinen. Für die Mauerkrone wurde dabei der TWM-s M10 verwendet, da dieser als besonders wasserabweisend gilt und sich daher ideal für Flächen eignen soll, die starker Bewitterung ausgesetzt sind. Um den Haftverbund zwischen Steinen und Mörtel zu optimieren, setzte das beauftragte Garten- und Landschaftsbauunternehmen bei der Mauerkrone zusätzlich die TNH-flex Trass-Naturstein-Haftschlämme ein.

Meilenstein der Stadtgeschichte

Andernachs Oberbürgermeister Achim Hütten schwärmt von dem Gesamtprojekt: „Dieser Komplex im Herzen der Altstadt ist sicherlich ein Meilenstein in der Geschichte der Stadt.“ Das neue Gebäudeensemble ist beispielhaft für einen erfolgreichen Städtebauprozess. Denn das 4850 m2 große Areal war viele Jahre lang eine Industriebrache. Im Jahr 2008 waren dort die Silotürme der früheren Malzfabrik Weissheimer abgerissen worden. „Umso schöner ist es jetzt, dass wir nun Tourismus und Wohnen unter einem Dach vereint haben. Es gibt 35 neue Haushalte, aber auch Tagestouristen, welche die Innenstadt beleben. Ich gehe davon aus, dass sicher auch der Einzelhandel davon profitieren wird“, sagt Kevin Pontes, Vorstandsvorsitzender der Anne Ehl-Stiftung.

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