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Spenden für die Königshütte

Mit Farben und Lacken wurde ein Wartehäuschen vor dem Verfall gerettet. Ein Malermeister gab ehrenamtlich Hilfestellung bei den Instandsetzungsarbeiten.

Fotos: Farbenfabrik Oellers

Die Königshütte, ein verlassenes Wartehäuschen mitten im idyllischen Grün. 1992 haben sowohl die damalige Deutsche Bundesbahn als auch die Jülicher Kreisbahn den Betrieb entlang der Strecke eingestellt. 34 Jahre ist es her, dass das Bahnhäuschen in Kirchberg einen professionellen Anstrich erhielt. Seither kümmerte sich niemand mehr um die kleine Königshütte. „Jugendliche verewigten sich mit Graffitis an Decken und Wänden und die Schutzfarbe blätterte nach und nach von den Holzwänden ab“, beschreibt Stephan Kronholz, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Zukunft Kirchberg e. V., den Zustand der Königshütte vor der Sanierung.

Beim Thema Neuanstrich bat der Verein die Farbenfabrik Oellers um Hilfe. Mit Hochdruckreinigern und mühevoller Schleifarbeit ging es dem alten Lack an den Kragen. „Das Säubern und Schleifen der Flächen vor dem eigentlichen Anstrich ist zeitraubend und anstrengend“, sagt Malermeister Roland Eiche. „Aber ohne diese Vorarbeit würde der Anstrich nach kurzer Zeit wieder abbröckeln und die Mühe wäre für die Katz.“ Der Malermeiser begleitete die Sanierungsarbeiten von Beginn an. Unentgeltlich gab er gern sein handwerkliches Fachwissen weiter.

Farben und Lacke gespendet

Die Königshütte, eine Mischung aus Mauerwerk und Holzkonstruktion, bedarf unterschiedlicher Farben, Lacke und Lasuren. So benötigten die Handwerker für den doppelten Anstrich der massiven Innen- und Außenwände mehr als 20 Liter der Fassadenfarbe Tarosil Protect. Mit schützendem Effekt: Der witterungsbeständige Silikonharz-Anstrich ist wasser- und schmutzabweisend und bewahrt vor erneuter Algenbildung und Pilzbefall. „Wir wollten einen Anstrich, bei dem wir die Farbe bestimmen können“, erklärt der Vereinsvorsitzende Kronholz. „Die Dorfgemeinschaft hatte sich für das gesamte Wartehäuschen eine Creme-Colorierung gewünscht. Entsprechend wurden auch alle Holzflächen, Dachunterstellen und -überstände im selben Farbton gestrichen. Etwa 100 Quadratmeter Wände und Decken wurden zunächst farblos mit Sunfirn Holzlasur gegen Bläue, Schimmelpilz und Fäulnis geschützt und bekamen erst in einem weiteren Schritt ihren farbigen Deck- und Wetterschutzanstrich mit Sunfirn Dekor. Abgeschlossen wurde die Sanierung mit dem Anstrich der Tragebalken, Pfetten und Sparren. „Man mag es kaum glauben, aber die vielen Balken haben eine Gesamtfläche, die ähnlich groß ist, wie die Holzdecken und Wände“, begründet Farbenhersteller Oellers die benötigte Farbmenge von etwa 100 Litern.

Über zwei Jahre haben die Sanierungsarbeiten an der Königshütte gedauert. Mehr als 500 Stunden wurde geschliffen, gestrichen und  lackiert. Das historische Unterstellhäuschen sieht jetzt wieder aus wie neu. Mit der Planierung der Zufahrt geht das Vereinsprojekt erfolgreich zu Ende.

Weitere Infos:
www.farbenfabrik-oellers.de

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